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Kategorien

Kategorien entscheiden, welches Symbol ein Punkt bekommt, welche Farbe er trägt und wonach sich die Karte filtern lässt. Ohne Kategorienbaum gibt es keine Marker und keine Filter — deshalb ist das der aufwendigste Teil der Einrichtung, und der einzige, der echte inhaltliche Arbeit verlangt.

Ausflugsziele, Touren, Unterkünfte, Veranstaltungen und Erlebnisse haben je einen eigenen Baum. Das ist kein Verwaltungsaufwand, sondern folgt aus der Sache: „Hotel” und „Wanderung” gehören in keine gemeinsame Rangfolge, und ein Ausflugsziel soll seine Kategorie nicht wechseln, nur weil jemand Unterkünfte zuschaltet.

Jeder Baum hat zwei Ebenen, die verschiedene Aufgaben haben:

  • Hauptkategorien (erste Ebene) — sie tragen Farbe und Filterzeile. Wenige, klar unterscheidbare: „Natur”, „Kultur”, „Gastronomie”.
  • Unterkategorien — sie tragen das Symbol und die Feinauswahl.

Kuratierter Baum. Sie wählen aus einem vorbereiteten Kanon die Zweige aus, die zu Ihrer Region passen, und ordnen ihnen zu, welche Ihrer eigenen Klassifikationen darauf abbilden. Der übliche Weg.

Bestehendes Schema übernehmen. Wenn Sie bereits eine gepflegte Klassifikation haben, wird diese als Grundlage genommen und nur um die nötigen Schlüssel ergänzt.

Beides führt der Einrichtungslauf; Sie arbeiten nicht mit Dateien.

Kategorien werden über ihre Kennung erkannt, nie über ihren Namen

Abschnitt betitelt „Kategorien werden über ihre Kennung erkannt, nie über ihren Namen“

Jede Kategorie hat eine eindeutige Kennung. Danach wird zugeordnet — nicht nach der Beschriftung.

Der Grund ist praktisch: Beschriftungen sind nicht eindeutig (zwei Zweige dürfen „Sonstiges” heißen), nicht stabil (sie werden umformuliert) und sprachabhängig. Eine Zuordnung über Namen bräche beim ersten Umbenennen, und zwar still.

Was passiert, wenn ein Objekt in mehreren Kategorien hängt

Abschnitt betitelt „Was passiert, wenn ein Objekt in mehreren Kategorien hängt“

Häufiger Fall — in einer gemessenen Region hatte fast ein Viertel der Ausflugsziele mehr als eine Hauptkategorie. Die Karte muss sich trotzdem für ein Symbol entscheiden.

Diese Wahl ist nicht zufällig und nicht alphabetisch, sondern folgt einer Rangfolge, die Sie je Inhaltstyp festlegen: Was oben steht, gewinnt. Nicht aufgeführte Kategorien kommen danach.

Das lohnt sich einzustellen. Ohne Rangfolge entscheidet die Reihenfolge im Datenbestand — in einem realen Fall erschien eine Langlaufloipe dadurch als „Gastronomie”, weil sie beides trug.

Eigene Datenquelle: Bäume werden importiert, nicht kopiert

Abschnitt betitelt „Eigene Datenquelle: Bäume werden importiert, nicht kopiert“

Deshalb ist die erste Frage bei einer neuen Karte: eigene Datenquelle oder eine bestehende mitbenutzen?

  • Bestehende mitbenutzen (mehrere Regionen auf einer Instanz): Die Bäume des Nachbarn werden übernommen — das ist der Sollzustand, und die Kennungen passen.
  • Eigene Datenquelle: Die Bäume werden in Ihre Instanz importiert. Danach wird mindestens eine Kennung gegen die neue Instanz aufgelöst, bevor irgendetwas gebaut wird. Kommt dort nichts zurück, sind die Kennungen fremd.

Diese Probe macht der Einrichtungslauf für Sie — sie ist der Grund, warum er Sie an der ersten Station nicht weiterlässt, bevor die Endpunkt-Proben grün sind.

Jede Kategorie bekommt ein Symbol und eine Farbe. Ein Vorschlag wird im Einrichtungslauf errechnet und geprüft: auf ausreichenden Farbabstand zwischen den Hauptkategorien (damit Ringe unterscheidbar bleiben) und auf Kontrast (damit Beschriftungen lesbar sind).

Sie können den Vorschlag übernehmen, einzelne Werte ändern oder ganz selbst setzen.